Donnerstag, 19. Oktober 2017

✽Neues Leben am Muckensee - Und plötzlich ist alles ganz anders - wenn das Leben anders zupackt als erhofft...✽



Neues Leben am Muckensee - 

Und plötzlich ist alles ganz anders.... - 

wenn das Leben in seiner Schicksalshaftigkeit 
anders zupackt als erhofft...

Ein anderes Mal zur Verschnaufspause 
am Muckensee, 
entdeckte ich drei Höckergänschen
am  See ganz dicht beieinander, 
so wie ich es von den vier Geschwistern kannte,
doch wo ist das andere Geschwisterkind?

 In Sorge hielt ich Ausschau nach dem vierten Gänschen, blieb und blieb,
wollte einfach nicht aufgeben es noch entdecken zu können.....

Die Schwäne waren da, die Nonnengans mit ihnen,
nur das eine Tierkind fehlte
und es tauchte einfach nicht auf, nicht aus dem Gras, nicht aus ihrem Häuschen,
nicht aus einer Seeecke,
es blieb verschwunden...



Das hieß egal wie,
die Tage
nochmal hinfahren zum See und nach den Tieren schauen...

Nun fand ich die zwei Gänschen wie auf dem Foto zu sehen, 
schwimmend im See
und wo war nun das dritte Gänsekind....

In meiner Sorge erfuhr ich,
es hatte Komplikationen gegeben und zwei der Tierkinder sind kurz nacheinander gestorben,

was für ein Schock,
wo wir sie so lieb-gewonnen hatten....



Sonst war alles gleich,
die Nonnengans folgte den Schwänen, 
die dieses Mal am Seerand, nach ihrem Menschenvater, immer wieder durch den Heckenrand schauten...





Froh zu sehen und zu merken,
dass die Höckergänschen auch zu zweit ganz glücklich sind und ihr Leben gut weiter geht
mit ihren anderen Tierfreunden, 
so konnten wir wieder loslassen...,

in der Hoffnung, dass nun alles zur Ruhe kommen und gut werden darf....


Das nächste Mal am See 
wollte ich einer lieben Freundin,
eine Begegnung mit den Tierfreunden ermöglichen.- Nachdem ich so viel erzählt hatte,
wollte ich ihr vor Ort die kleine Oase zeigen,
doch was war zu sehen?
am Zaun standen nur ein Schwan und die Nonnengans
und die zwei Höckergänschen in der Nähe,

da bin ich zu tiefst erschrocken, mit einem ganz schlechtem Gefühl im Bauch....
Wo war der andere Schwan geblieben?
Entsetzen, ahnend das was passiert sein musste....
Das Warten brachte ihn nicht hervor...

Die Suche war erfolglos...


Es heißt leider Abschied nehmen von dem schönen wunderbaren 
Schwanen-Tier...


An einem neuen hoffnungsvollen Tag musste sein Menschenvater ihn finden,
tot,
mit abgeschnittenem Kopf im Schilf...

Wer ist nur zu so etwas fähig?
Ein Tier was nichts Böses tut und niemanden belästigt und in kein fremdes Anwesen eintritt.....

Die Erschütterung darüber ist nachhaltig groß.-

Wieder hatten wir, nach dem Schock, das Gefühl,
dass es nun gut weiter gehen darf mit dem neuen Leben am See...
Die Tiere haben uns gezeigt, dass das Leben weiter geht
und sie sich mit der neuen Situation arrangieren....

Guter Hoffnung,
das flaue Gefühl im Magen schien schon leicht nachzulassen,
bis mich dann per Mail eine neue traurige Nachricht erreicht...

Beim Abendbesuch bei den Tieren,
an welchem der Menschenvater die kleinen zwei Höckergänschen ins Häuschen bringen
wollte, waren sie einfach nicht mehr zu finden....

Vermutlich hat sie ein Fuchs in der Abenddämmerung gerissen,
um sich und seine Familie zu versorgen...


So kann sie auch sein die Natur, 
für den Einen ein Fest und für den Anderen gnadenlos...



Was für ein Schicksal.....

Fassungslosigkeit...




Servus ihr lieben Gänsekinder,
servus lieber Schwan,

habt vielen Dank, dass Ihr da ward,
 für alles Wunderbare!
Wir werden die kostbaren Momente mit Euch nie vergessen,
ihr habt für immer Euren Platz in unseren Herzen
und 
einen hier im Blog, in welchem ihr noch weiter Menschen erfreuen könnt
und so immer noch ein Stück weit auch im Leben hier seid....


Meine Wünsche für die Tiere und den engagierten Tiervater
sahen ganz anders aus...

Hatte Ihnen alles Glück gewünscht,
dankbar für die Tiere, einen so guten Platz gefunden zu haben
und einen Menschen, der es so gut mit Ihnen meint...
und  dann 
kommt das wirkliche Leben dazwischen und zeigt uns,
dass wir es nicht in der Hand haben
und das Wünsche nicht immer in Erfüllung gehen...


Das Schicksal und die Natur sind nicht bezwingbar,
zu allem Schönen, hat es immer auch eine gewaltig starke, oft rücksichtslose Seite.

Es lässt sich nur mit ihm, mit ihr leben und sich einfinden in dem was kommt,
in dem was ist und sein wird
und lernen damit umzugehen
und sich wenn es so wie hier hart auf hart kommt,
nicht entmutigen zu lassen.-
Mit den Rückschlägen umgehen lernen, den Schmerz verarbeiten,
nicht aufgeben
und sich den Mut zurück holen und weiter an 
seinen Träumen bauen
mit neuer Hoffnung im Herzen....


Gutes Gelingen für das weitere Beleben des Sees, 
dem Herzensprojekt, lieber Tiervater und Tierfreund,
es braucht Menschen, die sich durch Rückschläge nicht entmutigen lassen
und an Träumen dran bleiben.....
und vor allem auch braucht es dringend Menschen,
die es auch mit den Tieren gut meinen
und ihr Leben schätzen und unterstützen...

Ein langes gutes gesundes Leben für die beiden verbliebenen zwei Vogel-Tiere am Muckensee,
ein Herzenswunsch!!!

Gerne hätten wir heute hier schöne Neuigkeiten präsentiert, 
weiter Teil gegeben an all dem kleinen neuen bunten Leben....

Nun bleiben wir Menschen traurig, aber auch dankbar, mit den zwei letzten Vogeltieren zurück,

schicken liebe Grüße
und 
halten die Hoffnung fest!

Herzlichst
der Tiervater, eine Schwänin, die Nonnengans
und die Tierfreundin
Monika*



Das Projekt an dem wir gerne teilnehmen mit diesem Post:
(Direktlink)

Text und die Fotos 
©
sind mein Eigentum und dürfen nicht ohne
 Erlaubnis von mir, der Autorin und Fotografin
in jeglicher Form genutzt, 
kopiert, modifiziert
oder 
verbreitet werden.-




Meine Tierfreunde und ich freuen uns sehr auf dich, bis bald....

Kommentare:

  1. Liebe Monika
    das ist sehr, sehr traurig,( Tränen abwischen) diese süssen Gänsekinder und der Schwan sind im Tierhimmel.
    Was mich wütend macht so was schlimmes zu machen dem Schwan, wenn wie der Fuchs ist es Naturgesetz.
    Ich kann es verstehen wie aufgebracht vor Sorgen, wenn man gerne dort ist an dieser liebevolle Tieroase Muckensee und alles so mit erlebt so nah selbst mir geht es ja schon so!
    Ich kann nur ausrufen macht weiter so an den Helfern von dem Muckensee und lasst euch nicht entmutigen so was muss es geben wo die Tiere ihre Heimat finden können.
    Ich wünsche alles gute den Tieren und den Helfern und dir als Besucher!
    Lieben Gruss Elke

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    1. Liebe Elke,
      ja, es ist wirklich sehr sehr traurig....
      die Komplikationen mit den kleinen Gänsen, dann der Fuchs und die Geschichte mit dem lieben Schwan,
      die einfach nur fassungslos macht....
      Der Tiervater wird sich sicher über deine anteil-nehmenden und mut-machenden Worte freuen,
      so wie ich auch!
      Vielen lieben Dank dir Elke!
      Es wird weiter gehen, dass darf ich dir heute schon versprechen... :)
      Herzliche Grüße dir,
      von uns.

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  2. Your story is so sad Monika. Life in the nature is tough, animals kill each other in order to survive. But they don't kill each other for fun as do some mad people :( I get always so very upset when I read in the news or a book that somebody has tortured and killed birds, dogs, cats etc. Animals are innocent and cannot protect themselves from evil persons... I just cannot understand that somebody is so evil and capable of such horrendous acts.
    I understand so well that you were in shock, so sad... I do hope that the rest of the beautiful swans shall have a good & happy life <3 Comforting hugs to you Monika ❤︎

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    1. Liebe riitta,
      ja leider ist es eine sehr traurige Geschichte.....
      Tatsächlich liegt es in der Natur, dass sich Tiere gegeseitig zum eigenen Überleben angreifen...
      es gehört dazu und man muss es lernen so anzunehmen...

      Aber wozu Menschen in der Lage sind ist einfach nur traurig und macht fassungslos....

      Ich hoffe auch, dass die Schwänin und die Nonnengans gemeinsam alt werden dürfen
      und ihr Leben nun genießen dürfen ohne Feinde....

      Danke für deine sichtbare und fühlbare Anteilnahme
      von uns,
      liebe Grüße!

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  3. Das ist aber eine traurige Geschichte, da hätte ich mir auch lieber ein Happy-End gewünscht, aber das Leben ist leider nicht immer so. Was mich allerdings wütend und fassungslos macht, sind solche Tierquäler! Was geht in so einem Kopf nur vor?
    Das Leben geht weiter, auf die eine oder andere Art und vielleicht wird im nächsten Jahr auch alles besser, wer weiß?
    Ich wünsche den Tieren am See und ihren Helfern alles Gute für die Zukunft.
    LG Heidi

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    1. Liebe Heidi,
      ja leider, gerne hätten wir vom bunten Leben berichtet....
      Oh ja nach diesem Happy-End haben wir uns alle gesehnt, die Tiere, der Tiervater und ich....

      Deine Frage kann ich dir leider nicht beantworten,
      menschliche Abgründe können einen fassungslos machen...
      Sicher auch eine ganz eigene Geschichte....

      Die verbliebenen Tiere zeigen uns wie das Leben weiter geht
      und wir Menschen haben beschossen uns nicht entmutigen zu lassen!!!
      Danke für deine Wünsche,
      die sehr erfreuen!!!
      Liebe Grüße
      von uns....

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  4. Was für ein trauriger Bericht, die Natur hat so ihre eigenen Gesetze - die wir wohl kaum je verstehen werden.
    Danke Dir, dass du so aktiv mitträgst den See wieder zu beleben und dem Tiervater unterstüzt.
    Ayka mit Erika

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    1. Hallo Ihr LIEBEN ZWEI,
      ja, die Natur hat, zu allem Schönen auch viel Härte und die anzunehmen baucht schon Zeit und Kraft...,
      aber sie gehört zum Leben dazu und sich dagegen zu stellen bringt gar nichts...

      Menschen allerdings hätten solche Taten nicht nötig....
      es gibt immer andere Wege, als unschuldige Tiere überhaupt und auf diese Weise zu töten.-

      Gerne und danke für Eure Worte und Euer Anteilnehmen!
      Dankbare Grüße von uns.....

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  5. Das ist aber ein trauriger Blogbeitrag und ein trauriges Schicksal. Wenn die Natur Schicksal spielt, dann kann man es nicht ändern, aber dass es Menschen gibt, die einem Schwan den Kopf abschneiden, kann und will ich nicht verstehen. Wie kann man so etwas tun?
    Traurige Grüße
    Astrid

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    1. Liebe Astrid,
      ja, leider leider, wir hätten uns das alle anders gewünscht......
      Mit der Natur müssen wir lernen zu fließen auch wenn es schwer fällt.

      Ich kann deine Frage verstehen, aber nicht beantworten...
      Es ist unbegreiflich was Menschen in der Lage sind zu tun und es erschüttert immer wieder.....

      Danke für deine Anteilnahme!
      Liebe Grüße
      von uns....

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Über einen netten Kommentar würde ich mich, wir uns,
riesig freuen, das ist wie ein Geschenk...
Dank für Zeit und Mühe!!!

Ich bin bemüht hier im Blog jeden Kommentar persönlich zu beantworten, leider ist es manchmal auch nicht möglich...

Um Verständnis bitte ich, dass ich aus verschiedenen Gründen nicht immer zeitnah antworten kann oder nur einen gemeinsamen Dank auf den Weg schicken kann.....